Anlegerprofil

Hier finden Sie eine umfassende Ausfüllhilfe.

Bei der Durchführung von Wertpapieraufträgen sind wir per Gesetz (Wertpapieraufsichtsgesetz) verpflichtet, mittels eines Anlegerprofils von Ihnen Informationen zu folgenden Bereichen einzuholen:

  • Anlageziele
  • Risikobereitschaft
  • Erfahrungen und Kenntnisse mit Wertpapierveranlagungen
  • Finanzielle Verhältnisse

Diese Informationen müssen wir im Rahmen einer Depoteröffnung einholen. Weiters ist eine regelmäßige Aktualisierung der Informationen vom Gesetzgeber gefordert. Sie werden daher zumindest alle 3 Jahre zu einer Aktualisierung Ihres Anlegerprofils aufgefordert.  Auf Basis der von Ihnen gemachten Angaben werden die entsprechenden Produkte (wie im Anlegerprofil beispielhaft dargestellt) für Sie freigeschaltet.

Im nachstehenden Dokument finden Sie wichtige Hinweise und Erklärungen zu den im Anlegerprofil im Internet geforderten Informationen.


1. Anlageziele


Zweck
 
Bevorzugte Veranlagungsart Veranlagungshorizont

Pension oder Altersvorsorge
Vermögensbildung
Ansparen für Anschaffungen
Streuung des Gesamtvermögens
Absicherungsgeschäft
Vermögensverwaltung
Spekulative Veranlagung
Sonstiges:

einmalige Veranlagung
laufende Ansparung
regelmäßige Ausschüttungen
automatische Wiederveranlagung

kurzfristig (bis 3 Jahre)
kurz- bis mittelfristig (3 bis 5 Jahre)
mittel- bis langfristig (5 bis 10 Jahre)
langfristig (ab 10 Jahre)


Die Kategorie "Anlageziele" gliedert sich in 3 Teilbereiche:

  1. Zweck der Veranlagung
    Hier ersuchen wir sie um Informationen, welches Ziel Sie mit Ihren Wertpapierveranlagungen verfolgen. Dies können ganz konkrete Ziele wie "Ansparen für eine konkrete Anschaffung" bzw. die "Pensions- bzw. Altersvorsorge" sein, oder die langfristige "Vermögensbildung" ohne konkrete Ziele. Unter "Sonstiges" können Sie Ihre Ziele auch noch individuell formulieren.
     
  2. Bevorzugte Veranlagungsart
    Hier ersuchen wir Sie um Informationen, welche Kriterien Ihnen bei Ihrer Wertpapierveranlagung wichtig sind. Die angeführten Veranlagungsarten sollen die Grundausrichtung Ihrer Veranlagung darstellen.
     
  3. Anlagehorizont
    Dem Anlagehorizont kommt bei Wertpapierveranlagungen eine besondere Bedeutung zu. Verschiedene Produkte bedürfen einer jeweils unterschiedlich langen Anlagedauer. Wir bitten Sie daher um Information, ob Sie ganz generell Ihre Wertpapierveranlagungen auf einen eher "kurzfristigen", auf einen "kurz- bis mittelfristigen", auf einen "mittel- bis langfristigen" oder auf einen "langfristigen" Anlagehorizont ausrichten möchten.

Wir ersuchen Sie, für jeden der 3 Teilbereich jeweils zumindest eine Angabe zu machen. Bei Bedarf ist auch eine Mehrfachauswahl möglich.


2. Finanzielle Verhältnisse

Liquides Vermögen Liegenschaften und sonstiges illiquides Vermögen Höhe des regelmäßig frei verfügbaren Einkommens monatlich

= Finanzvermögen (Sparbuch, Wertpapier, Versicherung, Fonds, liquides Sachvermögen) abzüglich der das liquide Vermögen betreffenden Verbindlichkeiten

kein liquides Vermögen
bis 5.000
bis 10.000
bis 30.000
bis 50.000
ab 50.000

abzüglich damit verbundener Verbindlichkeiten

kein illiquides Vermögen
bis EUR 100.000
EUR 100.000 bis EUR 300.000
EUR 300.000 bis EUR 500.000
Mehr als EUR 500.000
EUR

= Nettoeinkommen + Kapitaleinkünfte + sonstige Einkünfte abzüglich Lebenshaltungskosten, Fixkosten (z.B. Kreditraten, Alimente, ...), Versicherungen etc.

kein frei verfügbares Einkommen
bis 100
bis 400
bis 800
bis 1.200
ab 1.200

 

Ich bin nicht bereit, der Raiffeisenbank vollständige Informationen zu meinen finanziellen Verhältnissen zu geben. Eine meinem Bedarf entsprechende Beratung ist daher nicht möglich. Meine Wertpapieraufträge können von der Raiffeisenbank nicht dahingehend geprüft werden, ob sie meinen finanziellen Verhältnissen entsprechen.

 


"Finanzielle Verhältnisse" gliedern sich in 3 Teilbereiche:

  1. Liquides Vermögen:
    Das liquide Vermögen definiert sich als Ihr Finanzvermögen (Sparbücher, Wertpapiere, Versicherungen, Fonds, liquides Sachvermögen) abzüglich von Verbindlichkeiten (Kredite), die nicht das "illiquide Vermögen" zB Immobilien betreffen.
     
  2. Höhe des regelmäßig frei verfügbaren Einkommens monatlich:
    Das frei verfügbare Einkommen definiert sich als Nettoeinkommen zuzüglich Kapitaleinkünfte bzw. sonstige Einkünfte abzüglich fixer Kosten (Lebenshaltung, Kreditraten, Alimente, Versicherungszahlungen, ...).
     
  3. Liegenschaften und sonstiges illiquides Vermögen:
    Das illiquide Vermögen definiert sich als Immobilienbesitz bzw. Besitz von sonstigem illiquiden Vermögen abzüglich der damit verbundenen Verbindlichkeiten (zB Kredit für Hausbau, ...).

Wir ersuchen Sie, zu allen 3 Teilbereichen der "Finanziellen Verhältnisse" Informationen zu erfassen. Die Einstufung wird aus "liquides Vermögen" bzw. "Höhe des regelmäßig frei verfügbaren Einkommens" ermittelt. Die Gesamteinstufung "Finanzielle Verhältnisse" ist die höhere Einstufung der beiden Teilbereiche "liquides Vermögen" bzw. "Höhe des regelmäßig frei verfügbaren Einkommens".
 

3. Erfahrungen und Kenntnisse mit Wertpapierveranlagungen

Der Gesetzgeber legt großen Wert darauf, dass die von Ihnen getätigten Wertpapieraufträge im Einklang mit Ihren Erfahrungen bzw. Kenntnissen mit Wertpapierveranlagungen stehen.

Wir bitten Sie um Information in welcher der folgenden Produktgruppen Sie bereits über Erfahrungen bzw. Kenntnisse verfügen:

  • Anleihen
  • Aktien
  • Fonds
  • Zertifikate
  • Sonstige Produkte: Optionsscheine, Optionen, Futures, Sonstiges

Weiters ersuchen wir Sie pro Produktkategorie in der Sie über Erfahrungen bzw. Kenntnisse verfügen um folgende Informationen:

  • Wie lange tätigen Sie bereits Geschäfte in dieser Produktkategorie?
  • Wie häufig tätigen Sie bereits Geschäfte in dieser Produktkategorie?
  • In welchem Umfang haben Sie in dieser Produktkategorie in den letzten 3 Jahren Geschäfte getätigt?
  • Wie haben Sie Kenntnisse zu dieser Produktkategorie erworben?

(Falls Sie die Kenntnisse aufgrund einer wirtschaftlichen Schulbildung oder beruflichen Tätigkeit in der Finanzbranche erworben haben, bitten wir Sie uns den Schultyp bzw. den Beruf anzugeben.)
 

  Erfahrungen     Kenntnisse
  Ich tätige Geschäfte dieser Kategorie bereits seit mehr als Häufigkeit der Geschäfte Umfang der Geschäfte in den letzten drei Jahren (in EUR) Erwerb der Kenntnisse durch:
Anleihen 0 Jahre
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahres
Nie (Erstkauf)
gelegentlich
regelmäßig
häufig
0
bis 10.000
bis 50.000
ab 50.000

Berufliche Tätigkeit
Schulbildung
Eigenstudium, Beobachtung der Börse
Beratung durch den Kundenbetreuer

Aktien 0 Jahre
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahres
Nie (Erstkauf)
gelegentlich
regelmäßig
häufig
0
bis 10.000
bis 50.000
ab 50.000

Berufliche Tätigkeit
Schulbildung
Eigenstudium, Beobachtung der Börse
Beratung durch den Kundenbetreuer

Fonds 0 Jahre
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahres
Nie (Erstkauf)
gelegentlich
regelmäßig
häufig
0
bis 10.000
bis 50.000
ab 50.000

Berufliche Tätigkeit
Schulbildung
Eigenstudium, Beobachtung der Börse
Beratung durch den Kundenbetreuer

Zertifikate 0 Jahre
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahres
Nie (Erstkauf)
gelegentlich
regelmäßig
häufig
0
bis 10.000
bis 50.000
ab 50.000

Berufliche Tätigkeit
Schulbildung
Eigenstudium, Beobachtung der Börse
Beratung durch den Kundenbetreuer

Sonstige Produkte:
Optionsscheine
Optionen
Futures
Sonstiges:

0 Jahre
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahres
Nie (Erstkauf)
gelegentlich
regelmäßig
häufig
 

Berufliche Tätigkeit
Schulbildung
Eigenstudium, Beobachtung der Börse
Beratung durch den Kundenbetreuer


Bei jedem Wertpapierauftrag den Sie über Raiffeisen ELBA-internet erteilen, wird überprüft ob Sie in der jeweiligen Produktkategorie über Erfahrungen bzw. Kenntnisse verfügen. Aufträge zu Produktkategorien in denen Sie keine Erfahrungen bzw. Kenntnisse verfügen, werden mit einer entsprechenden Hinweismeldung abgelehnt.


4. Risikobereitschaft

Anlageprodukte bieten einerseits Ertragschancen, andererseits bergen sie jedoch auch entsprechende Risiken. Bei allen Anlageprodukten besteht das Risiko des Nichterreichens einer erwarteten Rendite und/oder des teilweisen oder gänzlichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Wie hoch dieses Risiko zum Zeitpunkt des Erwerbs des Anlageprodukts einzuschätzen ist und welche Verluste daher für möglich zu halten sind, hängt insbesondere vom Emittenten sowie von Art und Ausgestaltung des Anlageprodukts ab. Aus dieser Einschätzung des Risikos zum Zeitpunkt des Erwerbs und den daher für möglich zu haltenden Verlusten ergibt sich die nachstehende Kategorisierung.

Nicht alle Risiken sind vorweg absehbar. Es können sich daher - insbesondere bei Elementarereignissen (z.B. Naturkatastrophen, Ausbruch von Kriegen oder politischen Unruhen) oder weltwirtschaftlich bedeutenden Ereignissen ("Finanzmarktkrise", starke Schwankungen des Marktzinsniveaus, etc) - bei allen nachstehenden Kategorien auch höhere Verluste als dort angeführt bis hin zum gänzlichen Verlust des veranlagten Betrages ergeben.

 

  Kategorie Mögliches Verlustrisiko Beispielhafte Produkte
1

Sehr geringe Risikobereitschaft
Ich will das Risiko von Verlusten zum Ende der Laufzeit möglichst vermeiden. Bei einem Verkauf vor dem Laufzeitende können geringe Verluste bis etwa 10 Prozent eintreten.
  • Anleihen von Emittenten bester Bonität (österreichische Staatsanleihen, österreichische fundierte Bankanleihen, Pfandbriefe) mit (Rest-) Laufzeit von maximal 3 Jahren
2

Geringe Risikobereitschaft
Ich bin bereit, mögliche Verluste bis etwa 20 Prozent zu akzeptieren.
  • Anleihen im EURO-Raum von Emittenten guter Bonität (in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-)
  • Geldmarktfonds
  • Rentenfonds mit Schwerpunkt EURO-Raum
3

Mittlere Risikobereitschaft
Ich bin bereit, Verluste von mehr als 20 Prozent, nicht jedoch den Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu akzeptieren.
  • Fremdwährungsanleihen und Anleihen außerhalb des EURO-Raumes von Emittenten guter Bonität (in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-)
  • Rentenfonds mit Anlegeschwerpunkt außerhalb des EURO-Raumes,
  • Unternehmensanleihen- und High-Yield-Rentenfonds,
  • gemischte Wertpapierfonds, Aktienfonds, Immobilienfonds
  • Direktinvestment in Aktien von Unternehmen guter Bonität (in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-)
  • Zertifikate ohne Hebelwirkung von Emittenten guter Bonität (in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-)
4

Hohe Risikobereitschaft
Ich nehme auch den gänzlichen Verlust des veranlagten Betrages in Kauf.
  • Anleihen und Aktien von Emittenten schlechter Bonität (in der Regel Ratingeinstufung schlechter als BBB-)
  • Fonds in Wachstums- bzw. Nebenmärkten,
  • Optionen (long - das heißt als Berechtigter gekauft), Optionsscheine, Hedgeprodukte
  • Zertifikate von Emittenten schlechter Bonität (in der Regel Ratingeinstufung schlechter als BBB-) bzw. Zertifikate mit Hebelwirkung
5

Sehr hohe Risikobereitschaft
Ich nehme nicht nur den gänzlichen Verlust des veranlagten Bertrages in Kauf, sondern darüber hinaus auch das unlimitierte Risiko weiterer Zahlungsverpflichtungen.
  • Futures, Optionen (short - das heißt als Verpflichteter verkauft)


 

Im "Wertpapier-Risikomanagement" der Kärntner Raiffeisenbanken unterscheiden wir zwischen 5 Risikokategorien (bitte wählen Sie die Höchste von Ihnen akzeptierte Risikokategorie aus):

Hinweis: Die in den einzelnen Kategorien angeführten Produkte sind beispielhaft für das jeweils angegebene mögliche Verlustrisiko je Kategorie zu sehen.
Kategorie 1 - keine Risikobereitschaft
Sie nehmen keinerlei Wertschwankungen in Kauf und legen größtmöglichen Wert auf Sicherheit. Hiefür gibt es keine geeigneten Wertpapierprodukte.

Kategorie 2 - geringe Risikobereitschaft
Sie sind bereit, geringe Wertschwankungen Ihrer Wertpapier-Veranlagungen in Kauf zu nehmen. Diese können bis zu 20 Prozent per anno betragen (in besonderen Ausnahmefällen - zB Elementarereignesse, Finanzmarktturbulenzen - können sie auch höher sein).
 
Typische Produkte (beispielhaft):

  • Anleihen im EURO-Raum von Emittenten guter Bonität - in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-
    (gute Bonität bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für eine regelmäßige Zinszahlung und die Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit als hoch angesehen wird).
  • Anleihenfonds bzw. Geldmarktfonds
  • kapitalgarantierte Zertifikate

Kategorie 3 - mittlere Risikobereitschaft
Sie sind bereit, mittlere Wertschwankungen Ihrer Wertpapierveranlagungen in Kauf zu nehmen. Diese können mehr als 20 Prozent per anno betragen (in besonderen Ausnahmefällen - zB Elementareignisse, Finanzmarktturbulenzen - können sie auch 100 Prozent betragen).

Typische Produkte (beispielhaft):

  • Anleihen außerhalb des EURO-Raumes von Emittenten guter Bonität - in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-
    (gute Bonität bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für eine regelmäßige Zinszahlung und die Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit als hoch angesehen wird).
  • Anleihenfonds außerhalb des EURO-Raumes
  • Corporate und High Yield-Rentenfonds
    (Fonds, die in Unternehmensanleihen, Anleihen mit schlechter Bonität bzw. Anleihen aus Schwellenländern investieren). Bei Anleihen von Emittenten mit schlechter Bonität besteht ein Risiko hinsichtlich der regelmäßigen Zinszahlungen bzw. der Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit. Dieses Risiko kann dazu führen, dass die Zinszahlungen ausbleiben und/oder das Kapital nicht bzw. nicht zur Gänze zurückbezahlt wird).
  • Aktienfonds
  • Immobilienfonds
  • Aktien von Unternehmen guter Bonität - in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-
  • Zertifikate ohne Hebelwirkung von Emittenten guter Bonität - in der Regel Ratingeinstufungen zwischen AAA bis BBB-

Kategorie 4 - hohe Risikobereitschaft
Sie sind bereit, hohe Wertschwankungen Ihrer Wertpapierveranlagungen in Kauf zu nehmen. Diese können bis zu 100 Prozent des eingesetzten Kapitals betragen.

Typische Produkte (beispielhaft):

  • Anleihen und Aktien von Emittenten schlechter Bonität - in der Regel Ratingeinstufungen schlechter als BBB-
    (bei Anleihen von Emittenten mit schlechter Bonität besteht ein Risiko hinsichtlich der regelmäßigen Zinszahlungen bzw. der Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit. Dieses Risiko kann dazu führen, dass die Zinszahlungen ausbleiben und/oder das Kapital nicht bzw. nicht zur Gänze zurückbezahlt wird).
  • Aktienfonds in Wachstums- bzw. Nebenmärkten
    - Märkte in sogenannten Schwellenländern; insbesondere sind dies die Regionen Osteuropa, Asien und Lateinamerika;
    - Branchen, die ein überdurchschnittlich starkes Wachstum verzeichnen wie z.B. Internet, Technologie, Soft- und Hardware, Biotechnologie, Telekom und Medien
  • Optionen ("Long" - das heißt als Berechtigter gekauft)
  • Optionsscheine
  • Futures- und Hedgeprodukte
  • Zertifikate von Emittenten schlechter Bonität - in der Regel Ratingeinstufungen schlechter als BBB-

Kategorie 5 - sehr hohe Risikobereitschaft
Sie sind bereit, Verlustrisiken einzugehen, die das eingesetzte Kapital übersteigen können.

Typische Produkte:

  • Short-Optionen (das heißt das Verpflichteter verkauft)
  • Futures
 



5. Gesamteinstufung

Auf Basis der von Ihnen gemachten Angaben erfolgt in den Teilbereichen "Risikobereitschaft" und "Finanzielle Verhältnisse" eine Einstufung von 1 bis 5. Die aufgrund Ihrer Angaben jeweils vergebene Teileinstufung wird Ihnen sofort nach Erfassung der Angaben in der Maske angezeigt. Je höher Ihre "Risikobereitschaft" bzw. Ihre "Finanziellen Verhältnisse" sind, desto höher ist auch Ihre Einstufung.

Weiters wird automatisch auch eine Gesamteinstufung ermittelt und sofort in der Maske angezeigt. Änderungen der Gesamteinstufung aufgrund von geänderten Angaben bei den Teileinstufungen werden sofort in der Maske angezeigt. Diese ergibt sich aus der Teileinstufung Ihrer Informationen bezüglich "Risikobereitschaft". Die Angaben zu "Finanzielle Verhältnisse" werden bei Aufträgen über Raiffeisen ELBA-internet nicht berücksichtigt.

Gemäß dieser Gesamteinstufung sowie der Angaben zu Erfahrungen bzw. Kenntnissen werden die entsprechenden Produkte für den Handel im Raiffeisen ELBA-internet für Sie freigeschaltet.

Übersicht über die entsprechenden Produktkategorien:

Hinweis: Eine detaillierte Beschreibung der beispielhaften Produkte finden Sie in der Ausfüllhilfe unter Punkt 4 "Risikobereitschaft"!

  • Produkteinstufung 2:
    - Anleihen im EURO-Raum von Emittenten guter Bonität
    - Anleihenfonds bzw. Geldmarktfonds
    - kapitalgarantierte Zertifikate
     
  • Produkteinstufung 3:
    - Anleihen außerhalb des EURO-Raumes von Emittenten guter Bonität
    - Anleihenfonds außerhalb des EURO-Raumes
    - Corporate und High Yield-Rentenfonds
    - Aktienfonds
    - Immobilienfonds bzw. Aktien-Standardwerte
    - Zertifikate auf Aktien-Standardwerte
     
  • Produkteinstufung 4:
    - Anleihen und Aktien von Emittenten schlechter Bonität
    - Fonds in Wachstums- bzw. Nebenmärkten
    - Optionen und Optionsscheine
    - Futures- und Hedgeprodukte
    - Zertifikate auf Aktien-Nebenwerte
     
  • Produkteinstufung 5:
    Hinweis: Diese Produkte sind über Raiffeisen ELBA-internet nicht handelbar!
    - Short-Optionen
    - Futures


6. Sonstiges

  1. Entbindung vom Bankgeheimnis:
    Wertpapierlagerstellen, die jeweilige Aktiengesellschaft bzw. Wertpapieremittentin oder von diesen Beauftragte wenden sich fallweise aufgrund der jeweiligen ausländischen Kapitalmarktgepflogenheiten oder ausländischen Gesetzesbestimmungen an die Raiffeisenbank mit der Aufforderung, die Identität des jeweiligen Wertpapierinhabers offen zu legen. Der Grund für die Aufforderung zur Offenlegung der Identität wird von der Raiffeisenbank nicht geprüft bzw. kann nicht geprüft werden.
    Abhängig von diesen Kapitalmarktgepflogenheiten oder Gesetzesbestimmungen kann die Offenlegung der Identität beispielsweise im Zusammenhang mit der Ausschüttung von Dividenden, der Ausübung der Stimmrechte, der Teilnahme an Kapitalmaßnahmen oder Behördenverfahren notwendig sein; eine fehlende Offenlegung der Identität kann demgegenüber mit negativen Folgen (Ausschluss von Dividendenzahlung, Stimmrecht, Kapitalmaßnahme, Wertpapierübertragungsverbot, etc.) verbunden sein.
    Wir ersuchen Sie daher um Ihre Zustimmung zu dieser Entbindung vom Bankgeheimnis.
     
  2. Kauf von Wertpapieren auf Kredit:
    Da der Kauf von Wertpapieren auf Kredit ein erhöhtes Risiko darstellt (Kredit muss unabhängig vom Erfolg der Veranlagung zurückgezahlt werden), raten wird ausdrücklich von der Veranlagung über Darlehen, Kredit oder Kontorahmen ab!
     
  3. Durchführungspolitik:
    Die Raiffeisenbank stellt durch interne Leitlinien sicher, dass Kundenaufträge bestmöglich durchgeführt werden (Wahl des besten Ausführungsplatzes nach bestimmten Kriterien - detailliertere Informationen finden sie bei ihrem Kundenbetreuer in der Raiffeisenbank.