Zündende Ideen gefragt

Raiffeisen Unternehmerservice

Rund 400.000 kleine und mittlere Unternehmen halten Österreichs Wirtschaft in Schwung. Die Kärntner Raiffeisenbanken stehen als selbstständige Unternehmen vor Ort selbst mitten im Wirtschaftsleben und kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden aus der Praxis und aus nächster Nähe.

Die Kärntner Raiffeisenbanken sind im Geschäftsleben involviert und übernehmen Verantwortung in der Region. Die Berater verfügen über wertvolle Erfahrung, unternehmerisches Know-how und Beratungskompetenz sowie ein hilfreiches internationales Netzwerk, und können so Jungunternehmer auf ihren Weg in die Selbstständigkeit bestmöglich begleiten sowie Sicherheit für die Startphase geben.

Dynamische Ideen

Innovative Ideen und dynamische Unternehmer sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Die Zahl der Betriebsgründungen ist ein Maßstab, wie gut es der Wirtschaft geht. Auf Jungunternehmer, die neue Betriebe aufbauen oder bestehende übernehmen, kommt es daher wesentlich an. Die Kärntner Raiffeisenbanken begleiten Sie auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Nutzen Sie unser Wissen und verwirklichen wir gemeinsam Ihre Unternehmensziele!

 

8 Todsünden von Jungunternehmen

  1. Mangelnde Planung
  2. Fehlende Zielkontrolle
  3. Umsatz mit Gewinn verwechseln
  4. Keine Vorsorge für Abgaben
  5. Marketing und Kundennutzen vernachlässigen
  6. Verlust der Liquidität
  7. Auftragnehmer, die nicht zahlen
  8. Den Keim des Untergangs bei der Hofübergabe übersehen

 

Tipps, damit Ihr Unternehmen ein Erfolg wird.
 

1. Gut vorgedacht ist halb gemacht!

Vor großen Wettkämpfen gehen Sportler in ein Trainingslager. Auch beim Schritt in die Selbstständigkeit ist gute Vorbereitung gefragt: in Form eines Businessplans. Und zwar nicht zu oberflächlich, sonst kommt es rasch zum finanziellen Dilemma. Die Erstellung eines Businessplans zwingt Gründe ihre Idee operativ bis in letzte Konsequenz zu durchdenken und in Zahlen zu übersetzen.

2. Zielkontrolle muss Chefsache sein!

Insbesondere in der hektischen Startphase darf nie vergessen werden, das finanzielle Controlling aus dem Auge zu verlieren. Jedes Unternehmen sollte sich Ziele setzen (Gewinn, Kundenzufriedenheit ..). Die Prüfung in der Soll-Ist-Planung gehört zum unternehmerischen Alltag und bietet die Chance, rechtzeitig gegenzusteuern.

3. Der Deckungsbeitrag muss stimmen!

Umsatz darf nicht mit Gewinn gleichgesetzt werden: Wesentlich ist es, dass die Aufträge auch kostendeckend sind und nicht nur die Auftragslage stimmt. Eine konsequente Deckungsbeitragsrechnung ist hier gefragt.

4. Finanzielle Vorsorge für Abgaben!

Oft kommen junge Betriebe im dritten Jahr in Schwierigkeiten, wenn die Abgabenkeule sie unvorbereitet trifft. Finanzamt und Sozialversicherung verlangen jeweils eine Nach- und Vorauszahlung. Das ist eine planbare Größe, die leider oft in der Gründungsphase vergessen wird. Hier gilt es rechtzeitig vorzusorgen.

5. Den Markt genau beobachten!

Eine genaue Marktanalyse und damit auch Erhebung des Kundenbedarfes sind wesentlich für den Erfolg. Information, Wissen um den Markt, die Zielgruppe, Konsumgewohnheiten und ähnliches bringen Sicherheit. Jeder Gründer sollte sich fragen, welches Kundenproblem er lösen bzw. welchen Nutzen er letztlich stiften kann.

6. Die Fixkosten genau ermitteln!

Optimistische Planung, Unvorhergesehene Ausgaben oder auch zu hohe Privatentnahmen führen bei jungen Betrieben oft zur Zahlungsunfähigkeit. Sollte es zu der Situation kommen, gilt es zu handeln:

  1. Ermittlung des Kapitalbedarfes für die "kritische Zeit"
  2. das Gespräch mit der Bank suchen und 
  3. die anfallenden Kosten genau abklären.

Für solche Gespräche mit der Bank sollten sich Jungunternehmer optimal vorbereiten und keine Fragen offen lassen.

7. Schau genau wie Kunden zahlen!

Wesentlich ist hier eine Übersicht über die zu erwartenden Zahlungseingänge. Eine eindeutige vertragliche Regelung in Hinblick auf die Zahlung sowie eine genaue Debitorenbuchhaltung sind hier unerlässlich.

8. Alle Risken genau prüfen!

Je früher und genauer man sich mit dem Thema der Betriebsnachfolge auseinandersetzt, desto besser. Für Unternehmensgründer gilt hier folgender Fahrplan:

  • Gründungs-, Finanzierungs- und Rechtsberatung
  • Gewerbeanmeldung bei Behörde
  • Anmeldung zur Sozialversicherung
  • Anzeige der gewerblichen Tätigkeit beim Finanzamt und Beantragung einer Steuernummer
  • Anmeldung von Mitarbeitern bei der GKK
  • Meldung durch Gewerbebehörde an die Wirtschaftskammer

 

Raiffeisen Jungunternehmerservice

Raiffeisen hat ein Package geschnürt, das dem Jungunternehmer von Anfang an optimales Coaching und die nötige Erfolgskontrolle bietet, um Ausfälle zu minimieren. Profitieren Sie vom Experten-Know-how und den Leistungen der Partner des Raiffeisen Jungunternehmerservice!

 

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