Praxisbeispiel: Möbel für die Jüngsten zurück
Gründungssparen und Förderungen für die Unternehmensgründung
Der Tischler Friedrich Schreinermann möchte sich nach seiner Meisterprüfung mit einem eigenen kleinen Betrieb in seinem Heimatort selbstständig machen.
Bereits 2002 hat er sich zum Gründungssparen angemeldet. Innerhalb der ersten beiden Jahre konnte er jeweils 23.000 Euro für die Betriebsgründung zur Seite legen. Im dritten Jahr sparte er noch einmal 9.000 Euro an und verfügt damit bereits über ein Eigenkapital von 55.000 Euro. Gleichzeitig sichert er sich damit auch den 14-prozentigen Gründungsbonus.
Nach einer Beratung bei Wirtschaftskammer und aws beschließt er, eine Marktnische im Bereich Kindergarten- und Spielmöbel zu nutzen.
Mit seinem Betreuer in der Raiffeisenbank klärt er die Finanzierung und stellt auch den Förderantrag über seine Raiffeisenbank. Für den erfolgreichen Start benötigt Herr Schreinermann 165.000 Euro. Als Gründungsbonus für sein angespartes Kapital erhält er 7.700 Euro, aws und Land sagen ihm weitere 7.700 Euro als Zuschuss für den Maschinenankauf zu. Für einen Kredit zur Anschaffung von Geräten im Wert von 70.000 Euro stellt die aws eine Kreditbesicherung in Form einer 80-prozentigen Haftungsübernahme zur Verfügung. Zur Deckung der laufenden Kosten zu Beginn erhält der Tischler noch einen von der aws besicherten Betriebsmittelkredit in der Höhe von 40.000 Euro.
Seit 1. Jänner 2005 ist Friedrich Schreinermann sein eigener Chef – und hat bereits fünf fixe Angestellte.
Zur Verfügung gestellt von austria wirtschaftsservice (aws)

