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2009 weniger Blüten im Umlauf zurück
Euro-Fälschungen um zehn Prozent rückläufig

blueten Guten Neuigkeiten für heimische Bargeldnutzer: Die Euro-Fälschungsstatistik für das Jahr 2009 stellt Österreich ein gutes Zeugnis aus.

Mit rund 696.975 Euro liegt die Schadenssumme zehn Prozent unter dem Vorjahreswert. Wesentlich trägt dazu der Rückgang bei den 200-Euro-Fälschungen bei. Am häufigsten - mit 45,8 Prozent - werden in Österreich 100-Euro-Scheine gefälscht. Auf Platz zwei rangieren 50-er-Banknoten (27,1 Prozent). Dennoch gilt Österreich diesbezüglich im EU-Schnitt als Insel der Seeligen.

  EUR 5 EUR 10 EUR 20 EUR 50 EUR 100 EUR 200 EUR 500 Gesamt
Stück  45  98 2.206 2.647 4.480  269 35 9.780
Prozent  0,5 1,0 22,6 27,1 45,8  2,8  0,4 100
    

Höheres Risiko in Ballungszentren
Das stärkste Falschgeldaufkommen lag wie schon in den Vorjahren im Ballungsraum Wien sowie im angrenzenden Niederösterreich. Allein in diesen beiden Bundesländern wurde mehr als die Hälfte aller Fälschungen aufgedeckt.

Facts:

  • 2009 war deutlich mehr Bargeld im Euroraum im Umlauf als noch im Jahr zuvor. Im Dezember 2009 waren etwa 828 Milliarden Euro im Umlauf (+ 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008)
  • 3,7 Milliarden Stück echten Banknoten standen 2009 rund 860.000 Fälschungen gegenüber
  • In Österreich wurden 9.780 Fälschungen aus dem Verkehr gezogen (- 0,7 Prozent gegenüber 2008). Das macht uns zu einem der fälschungsärmsten Länder im Euroraum
  • 2009 hat die Österreichische Nationalbank (OeNB) 1,42 Milliarden Stück Banknoten auf deren Echtheit und Umlauf¬fähigkeit überprüft

So erkennen und erfühlen Sie falsche Scheine.

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