Sicherer Hafen: Anleger investieren in Vorsorgewohnungen zurück
Bescheidene Zinssituation bringt Anleger auf neue Ideen
„Wir spüren einen deutlichen Aufwärtstrend bei unseren Absatzfinanzierungen“, erklärt Andreas Müller, Leiter des Immobiliengeschäfts in der Raiffeisen Landesbank Kärnten (RLB). Viele Bauträger errichten derzeit Wohnanlagen mit einem großen Anteil an Anlegerwohnungen. Und das bei fallenden Immobilienpreisen? Müller beruhigt: „Während die Immobilienpreise in den USA oder in Spanien in den letzten Jahren stark gesunken sind, bleiben sie in Österreich nicht nur gleich, sondern sind in manchen Lagen sogar nach oben geklettert.“ Die derzeit eher bescheidene Zinssituation dürfte dazu beitragen, dass Anlegerwohnungen immer beliebter werden. Müller: "In unsicheren Zeiten will der Anleger einfach Werte, die man angreifen kann und die solide sind.“
Investieren in Immobilien
„Zwischen vier und fünf Prozent beträgt derzeit die durchschnittliche Rendite bei Vorsorgewohnungen“, rechnet Müller vor. Auf Wunsch kann man zur Absicherung des Leerstandsrisikos an einem Mietenpool teilnehmen, wobei in diesem Fall naturgemäß die Rendite etwas geringer ist. Die Investition in eine Vorsorgewohnung bietet auch viele steuerliche Vorteile.
Gute Lage ist Trumpf
Oberstes Kriterium bei der Anlage in Immobilien ist die Lage. Eine gute Lage ist der Garant, dass die Immobilie nicht an Wert verliert und auch gut vermietbar ist.
„Positive“ Krise
Auch Horst Hausberger, Chef des Private Banking in der RLB, sieht einen Trend hin zur Anlage in Immobilien. Den Grund dafür ortet er in der Wirtschaftskrise: „Die Vermietungssituation ist in der Krise gut, da die Bauleistung bei gewerblichen Immobilien zurückgeht.“ Und wenn weniger gebaut wird, gibt es weniger Gebäude, in die meine Mieter abwandern können.

