Raiffeisen: Erfolgreich ins Jubiläumsjahr 2018

Die Kärntner Raiffeisenbanken bestätigen 2017 ihre Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten.

Mit über 280.000 Kunden und einer Bilanzsumme von 8 Mrd. bestätigten die Kärntner Raiffeisenbanken 2017 eindrucksvoll ihre Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten und sind weiter auf Erfolgskurs.

 

Eckdaten 2017 im Überblick:

  • Bilanzsumme von 8,2 Mrd. EUR
  • EGT (Ergebnis vor Steuern) von 37,4 Mio. EUR
  • Eigenmittelquote von 16,8 Prozent
  • Steigerung Kundeneinlagen auf 5,2 Mrd. EUR
  • Steigerung Ausleihungen auf 3,9 Mrd. EUR
  • 280.000 Kunden

 

Deutliches Wachstum am Markt

Die Kärntner Raiffeisenbanken erzielten im Geschäftsjahr 2017 ein beachtliches Ergebnis. "Für uns ist heuer ein besonderes Jahr. Nicht nur, weil wir den 200. Geburtstag unseres Gründervaters und damit die Nachhaltigkeit seiner Idee feiern, sondern auch, weil wir auf ein sehr gutes Wirtschaftsjahr 2017 blicken dürfen und die geschafften Ergebnisse auch für 2018 positiv stimmen", so Mag. Peter Gauper, Vorstandssprecher der Raiffeisen Landesbank Kärnten.

Zu Recht darf man auf das Geschaffte stolz sein: Die Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten wurde sowohl bei Privat- als auch bei Firmenkunden mit einem Marktanteil von 38 Prozent bzw. 50 Prozent eindrucksvoll bestätigt. Dies zeigt auch die steigende Kundenanzahl, die 2017 erstmals die 280.000 überschritt.

Speziell in ihrem Kerngeschäft konnten die Kärntner Raiffeisenbank 2017 punkten. Die gesamten Finanzierungsleistungen inklusive Bausparfinanzierung und Leasing wuchsen um 3,1 Prozent auf 4,5 Mrd. EUR. "Im dynamischen konjunkturellen Umfeld mit merkbar steigender Investitionsfreudigkeit, sowohl bei Unternehmern als auch im privaten Bereich, haben sich die Kärntner Raiffeisenbanken als Finanzierungspartner insbesondere im Wohnbau und bei Unternehmen klar positioniert", so Gauper, der sich sehr zufrieden zeigt.

Aber auch beim Gesamtmittelaufkommen wurde von den Kärntner Raiffeisenbanken ein überdurchschnittlicher Zuwachs von 4,7 Prozent auf über 7 Mrd. EUR verzeichnet. Maßgebend dafür war neben den um 5,1 Prozent steigenden Spareinlagen auch eine signifikante Steigerung des Depotvolumens um 6,5 Prozent.

Beachtliches Ergebnis

"Mit dem deutlichen Wachstum bei Finanzierungen als auch Einlagen gelang es den Kärntner Raiffeisenbanken, ein beachtliches Bilanzsummenwachstum um 5,6 Prozent auf 8,2 Mrd. EUR zu erwirtschaften", so Mag. Gert Spanz, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Landesbank Kärnten. In einem erholten konjunkturellen Umfeld wurde, trotz anhaltend niedrigem Zinsniveau und dadurch sinkendem Nettozinsertrag, ein erfreuliches EGT von 37,4 Mio. EUR erzielt.

Das Kernkapital stieg 2017 ebenfalls auf 729,7 Mio. EUR (Kernkapitalquote: 15,7 Prozent). Die Eigenmittelquote liegt mit 16,8 Prozent deutlich über den gesetzlichen Mindesterfordernissen von Basel III.

Da eine gravierende Änderung des Zinsniveaus auch für 2018 nicht zu erwarten ist, und für das Bankgeschäft wesentliche Herausforderungen wie u.a. die Digitalisierung die Ergebnisse beeinflussen, blickt man positiv zurückhaltend auf die Entwicklung. "Generell erwarten wir aber zumindest die Bestätigung der Ergebnisse 2017 für das heurige Jahr", ist Spanz überzeugt.

Auf Erfolgskurs

"Um den Erfolgskurs 2017 zu halten und den positiven Rückenwind zu nutzen, haben wir uns für heuer einiges vorgenommen und gezielt Schwerpunkte gesetzt. Weiteres Wachstum und die kundenorientierte Nutzung der Digitalisierung sind dabei das klare Ziel", erläutert Mag. Georg Messner, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Landesbank Kärnten.

Finanzierungen im privaten Wohnbau und von Unternehmen stehen 2018 im vertrieblichen Mittelpunkt, ebenso wie Wertpapierveranlagungen. Hier liegt der Fokus weiter auf Fondssparprodukten, als attraktive Anlagevariante für jeden Kunden. Auch bei der Konto- und Online-Ausstattung sieht man noch Potenzial, ist sie doch die Voraussetzung, um alle Leistungen, sowohl regional als auch digital, optimal zu nutzen.

Dazu gehört auch die gesamte Palette der Online-Angebote, die rasant wächst und deren Entwicklung kennzeichnend für die gesamte Branche ist. 2017 gab es bereits über 100.000 Mein ELBA-Kunden. Bereits 60 Prozent der Raiffeisen-Kunden mit Konto nutzen Mein ELBA, 50 Prozent davon per Handy. Über 80 Prozent der Überweisungen passieren in Mein ELBA.

"Diese Entwicklung ist natürlich prägend für das Bankgeschäft und fordert auch das Überdenken und gegebenenfalls Anpassen der Angebote - abgestimmt natürlich auf die Bedürfnisse der jeweiligen Region und ihrer Menschen", so Messner. Mit der Umsetzung von Mein ELBA wurden diese Entwicklungen erstmals auch für Kunden erlebbar - 2018 folgen mit der Neugestaltung des Internet-Auftrittes inklusive Online-Shop, einem telefonischen KundenKontaktCenter sowie Digitalisierung in der Beratung weitere relevante Schritte in der Umsetzung der Digitalen Regionalbank.

Die genossenschaftliche Grundidee des Gründervaters bietet ein nachhaltiges und veränderungsfähiges Fundament, um den Weg in die Zukunft gemeinsam erfolgreich zu meistern, sind sich die Raiffeisen Vorstände einig.

 

Die RLB-Vorstandsdirektoren Mag. Georg Messner, Mag. Peter Gauper und Mag. Gert Spanz
Die RLB-Vorstandsdirektoren Mag. Georg Messner, Mag. Peter Gauper und Mag. Gert Spanz
Foto: Eggenberger